Der Fehlererkennungscode der Karlsruher Matrikelnummern


Die Matrikelnummern der Karlsruher Uni bestehen derzeit aus 5 signifikanten Ziffern und einer Prüfziffer. Die Prüfziffer berechnet sich folgendermaßen aus den Ziffern z1-z5

zp = 1 z1 + 4 z2 + 3 z3 + 2 z4 + 1 z5 mod 10

Beispiel: Zur Nummer 91672 gehört die Prüfziffer 7:

zp = 1 * 9 + 4 * 1 + 3 * 6 + 2 * 7 + 1 * 2 = 47 = 7 mod 10

Fehlererkennungseigenschaften

Eine zufällig gewählte 6-stellige Zahl erfüllt mit einer Wahrscheinlichkeit von 1/10 die Prüfbedingung.

Das Ändern einer Ziffer wird meistens erkannt, außer man ändert Z2 oder Z4 um 5. So sind 966727 und 916727 gültige Matrikelnummern

Das Vertauschen zweier benachbarter Ziffern wird immer erkannt, außer an den letzten beiden Stellen. Unterscheiden sich z5 und zp um 5, so erhält man durch Vertauschung wieder eine gültige Matrikelnummer. Beispiel: 966727 und 966772.


Felix Holderied, (felix@holderied.de) (1996)